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Orte von Kirche

Wo zwei oder drei in Jesu Namen versammelt sind

  • Was sind "Orte von Kirche"?

    Kirche besteht aus vielen verschiedenen Menschen. Gemeinsam leben und arbeiten sie mit anderen in Gruppen, Verbände und Gemeinschaften. So gestalten sie und sind sie das "Gesicht der Kirche vor Ort".
    Manche interessieren sich besonders für Gottesdienst und Wallfahrten, andere für Jugend- oder Seniorenarbeit, andere für Eine-Welt-Arbeit oder Nachbarschaftshilfe, wieder andere für Bildungsarbeit oder (Kirchen-)politik. Diese Vielfalt gab es bisher, sie soll in Zukunft noch gestärkt werden.
    Der Begriff "Orte von Kirche" zeigt an, dass kirchliches Leben nicht zentral verordnet werden kann. Die "Einheit" der neuen Pfarrei soll nicht zu Uniformität führen, sondern der Vielfalt des Lebens dienen.

  • Was macht einen "Ort von Kirche" aus?

    Es gibt nur eine Festlegungen: Die Menschen eines "Ortes von Kirche" arbeiten mit am Reich Gottes. Sie wissen am besten, wie sie das konkret tun.
    Darum

    • konzentrieren sie sich entweder auf eine einzige Sache bzw. einen einzigen Ort.
    • oder überschreiten sie sachliche, territoriale oder konfessionelle Grenzen.
    • engagieren sie sich kurzfristig oder langfristig.
    • helfen sie entweder den Menschen in ihrer Nachbarschaft.
    • oder bekunden mit Wort und Tat ihre Solidarität mit Menschen auf der ganzen Welt.
    • arbeiten sie durchstrukturiert oder intuitiv.
    • übernehmen sie Verantwortung für einen Teilbereich der Pfarrei.
    • entweder befeuern sie neue Ideen an neuen Orte.
    • oder pflegen sie bisherige Traditionen mit Herzblut und Liebe zum Detail.
    • ...
  • Wozu werden "Orte von Kirche" jetzt aufgelistet?

    Viele "Orte von Kirche" können alleine viel erreichen. Das ist gut und das soll auch so sein.

    Doch gelegentlich werden sie an Grenzen stoßen. Vielleicht braucht es Gleichgesinnte oder Mitstreiter*innen, um sich Gehör zu verschaffen. Vielleicht fehlt Zugang zu Räumen oder zu anderen Ressourcen. Vielleicht wollen sie sich aber auch mit anderen "Orten von Kirche" austauschen oder zusammenarbeiten.

    Damit in der Pfarrei der Zukunft "Orte von Kirche" unterstützt werden können, müssen sie erst einmal bekannt sein. Wenn der Rat der Pfarrei und das Leitungsteam "Orte von Kirche" kennt und am besten eine Ansprechpersonen, ist ein gegenseitiges Kennenlernen wesentlich erleichtert. Dazu können sich Interessierte schon jetzt registrieren lassen. Ein Formular dazu finden Sie auf dieser Seite.

    Sobald der Rat der Pfarrei im neuen Jahr steht, wird er die "Orte von Kirche" anerkennen. Alle anerkannten "Orte von Kirche" können später Delegierte in die "Synodalversammlung" entsenden. Diese Versammlung bestimmt die Arbeit und Schwerpunktsetzung der Leitungsgremien der Pfarrei mit (Rate der Pfarrei und Leitungsteam).

  • Wie kann sich ein "Ort von Kirche" anerkennen lassen?

    Eine Anerkennung als "Ort von Kirche" ist ab dem 1.1.2020 jederzeit möglich. Schon jetzt sammelt die Steuerungsgruppe mit Unterstützung der Pfarrgemeinderäte Gruppen, die sich als "Orte von Kirche" anerkennen lassen wollen. Das notwendige Verfahren ist nicht aufwendig:

    • Die Gruppe versammelt sich und erklärt sich als „Ort von Kirche“.
    • Sie bestimmt aus ihrer Mitte eine/n Ansprechpartner*in oder Vorsitzende.
    • Die Mitglieder eines Ortes von Kirche einscheiden, ob sie jemanden aus ihrem Kreis in die Synodalversammlung delegieren möchten.
    • Sie teilt das dem Pfarrgemeinderat oder der Steuerungsgruppe mit.
    • Die Steuerungsgruppe übergibt die Liste aller Orte nach dem 1.1.2020 an den Rat der Pfarrei.

    Wenn eine Delegation in die Synodalversammlung gewünscht ist, muss der Ort von Kirche:

    • Das Rahmenleitbild anerkennen (in ihm sind die Leitsätze und die Arbeitsweise der Pfarrei der Zukunft festgehalten).
    • Die Gremienordnung, also die Gliederung der Pfarrei in „Orte von Kirche“, Synodalversammlung, Rat der Pfarrei und Leitungteam anerkennen.
    • Sein Anliegen formulieren: Was ist unserer Beitrag zur Pfarrei?

    Der Rat der Pfarrei muss der Anerkennung noch formal zustimmen.

    Alle Delegierten werden zur Synodalversammlung eingeladen. Die erste Sitzung ist noch nicht terminiert.